Infrastructure as a Service

Ob eine von Uptime IT betreute Umgebung oder ein Software Defined Data Center unter eigener Regie – beides liefert Uptime IT als Infrastructure as a Service (IaaS).

Infrastructure as a Service (IaaS)

Jeder Kunde bekommt von uns auf Wunsch eigene IP-Netze mit privaten IP-Adressen, die übergreifend auch von physikalischen Servern, die bei uns im Housing stehen, genutzt werden können. Zusätzlich erhalten Sie öffentliche IP-Adressen.

Wir weisen Ihnen eigene virtuelle Netze (VLANs) zu. So werden alle Kundennetze komplett voneinander abgeschottet. Zugriffe von einem Netz auf ein anderes können nur über die Firewall erfolgen.

Uptime IT betreibt für Ihre virtuellen Umgebungen ein eigenes Cluster von IBM/Lenovo Servern. Die Virtualisierung auf diesen Servern erfolgt bei Uptime IT mit der Software VMware vSphere Enterprise Plus, einer Anwendung mit der große Unternehmen seit Jahren erfolgreich ihre Server-Virtualisierungen betreiben.

Der von Uptime IT betriebene VMware-vSphere-Enterprise-Plus-HA-Server-Cluster mit SAN Storage besteht aus hochwertigen IBM/Lenovo-Komponenten mit entsprechenden Serviceverträgen.

Ihre Ressourcen weisen wir Ihnen auf Basis von CPU-Rechenleistung, Hauptspeicherbedarf und benötigtem Festplattenplatz auf einem SAN-Storage zu. Es findet keine Überbuchung des Systems statt. Auf diese Weise können wir Ihnen eine extrem hohe Verfügbarkeit und herausragende Leistungswerte für Ihre virtuellen Server zusagen.
Windows und Linux-Systeme liefern wir Ihnen mit vorkonfiguriertem Betriebssystem. Alternativ können Sie fertige VMware VMs anliefern.

Mit unseren individuell buchbaren Produkten erstellen Sie dann Ihre auf Sie zugeschnittene Umgebung. So erhalten Sie Ihre eigene Private Cloud. Haben Sie hier spezielle Anforderungen?

Sprechen Sie uns einfach auf unsere Uptime Cloud und die Zusatzleistungen an.

Ihr eigenes IP-Netz

Je nachdem, welche Leistungen Sie bei Uptime IT beziehen, erhalten Sie öffentliche und private IP Adressen.

Nutzen Sie die Uptime Cloud, so erhalten Sie öffentliche IP Adressen bereitgestellt, die Sie dann selbst über den vCloud Director Ihren Servern zuweisen können. In den vApps haben Sie dann ihre unabhängigen privaten Netze.

In anderen Fällen, z.B. bei Nutzung einer private Cloud mit eigenem Equipment bekommt der Kunde bei Uptime IT ein eigenes IP-Netz mit öffentlichen IP-Adressen. Im Normalfall lassen wir Ihnen 16 IP-Adressen zuweisen, bei Bedarf können Sie weitere IP-Adressen oder Netze dazu buchen.
Auf Wunsch unterstützen wir auch Ihre Anträge bei RIPE.

Uptime IT liefert Ihnen auch übergreifende Netze mit physikalischen Servern, die ebenfalls bei uns stehen. Sie stellen also z.B. bei uns einen Ihrer Server ein und mieten die Leistungen eines weiteren Servers auf unserem VMware vSphere Enterprise Plus Server-Cluster. Beide Server können dann in einem gemeinsamen Netz stehen.

Ihr eigenes Virtual LAN

Wir weisen Ihnen ein eigenes virtuelles Netz (VLAN) zu. So werden alle Kundennetze, deren Server sich bei uns befinden, komplett voneinander abgeschottet.
Zugriffe von einem Netz auf ein anderes können nur über die Firewall erfolgen (also wie aus dem Internet) und sind entsprechend abgesichert. Benötigen Sie selbst mehrere Netze, sprechen Sie uns bitte direkt an.

Uptime IT kann über die VLAN-Konfiguration auch physikalische Server einbeziehen, die bei uns stehen. Wir betreiben sie dann zusammen mit virtuellen Servern in einem VLAN auf unserem vSphere Enterprise Plus Server-Cluster.

Hosting auf High Availability vSphere-Cluster-Umgebung

Uptime IT betreibt für Ihre virtuellen Umgebungen ein eigenes Cluster von IBM/Lenovo Servern. Aktuell kommen SR850 Server zum Einsatz. Diese Server mit Intel Xeon Gold Prozessoren werden speziell für anspruchsvolle Aufgaben im Unternehmenseinsatz entwickelt. Ideale Anwendungen sind u. a. Enterprise Content Management (ECM), Virtualisierung, Enterprise Resource Planning (ERP), Customer Relationship Management (CRM) und Datenbankanwendungen.

Die Server der Serie SR850 bieten Ihnen Leistung und Zuverlässigkeit und sind für den Einsatz als Mehrwegesystem mit bis zu 4 Prozessoren mit je 20 Kernen optimiert, verfügen über ein beeindruckendes Speicherdesign mit bis zu 6 TByte RAM und eine extrem effiziente Netzwerkkommunikation.

Bei Uptime IT sind diese Host-Server mit 4 schnellen Intel Xeon Gold Prozessoren mit bis zu 20 Kernen und mit bis zu 1,5 TByte original IBM/Lenovo RAM Speicher ausgestattet, sowie mit redundanten Netzteilen und dem Integrated Management Module (IMM). Die Servernetzteile sind dabei über zwei vollständig voneinander getrennte Stromversorgungskreise (A-Feed, B-Feed) ans Netz angeschlossen.

Für die Daten-Anbindungen sind in jedem Server zwei IBM/Lenovo Singleport-Fibre-Channel-HBAs eingebaut. Sie ermöglichen die redundante Anbindung an das Speichernetzwerk (Storage-Area-Network - SAN) über die SAN-Switches.

Zwei Netzwerkverbindungen stehen für das redundant ausgelegte Managementnetz zur Verfügung. LAN-seitig sind in den Host-Servern je zwei 10Gbit/s Ports vorhanden und an unterschiedliche Switches angeschlossen. Weitere Netzwerkanbindungen mit jeweils 1Gbit/s an die LAN-Switches vorhanden, die sowohl im Lastausgleich wie auch als Failover konfiguriert sind.

Über ein weiteres eigenes Netz ist das Integrated Management Module erreichbar. Ein eigener Server steht für die Managementkonsole und das Management der Umgebung zur Verfügung.

Die Virtualisierung erfolgt bei Uptime IT mit der Software VMware vSphere Enterprise Plus, die direkt auf der Hardware läuft. VMware vSphere Enterprise Plus ist ein Produkt, mit dem große Unternehmen seit Jahren erfolgreich ihre Servervirtualisierung betreiben. Durch inzwischen akzeptable Preise für die Hardware kann nun auch der Mittelstand diese Technik einsetzen.

Die Server bei Uptime IT werden im Clusterbetrieb betrieben, die Lastverteilung erfolgt automatisch durch VMotion-Technik. Alle virtuellen Maschinen (VM) sind auf SAN Storage abgelegt.

Die von Uptime IT betriebene Server-Umgebung mit SAN Storage und Virtualisierungssoftware ist gemäß der Empfehlungen von IBM/Lenovo und VMware aufgebaut und konfiguriert. Zur Verwendung kommen in diesem Bereich ausschließlich Komponenten mit entsprechenden Serviceverträgen.

Uptime IT hat sich bei der Installation und Konfiguration an die Vorgaben und Empfehlungen von IBM/Lenovo und VMware gehalten. So können wir Ihnen eine konsequent gestaltete hochverfügbare Umgebung zur Verfügung stellen.

Dedizierte Zuweisung von Ressourcen ohne Überbuchung oder Überschneidung

Ihre Ressourcen weisen wir Ihnen auf Basis von CPU-Rechenleistung, Hauptspeicherbedarf und benötigtem Festplattenplatz auf dem SAN zu.

Im Gegensatz zu vielen anderen Anbietern virtueller Umgebungen ist Ihre gebuchte CPU- und Speicherleistung auch physikalisch auf dem Server vorhanden, und nicht nur virtuell. Da wir nicht mehr Leistung zuweisen, als es Platz auf dem Server gibt, kann es keine Überbuchung des Systems geben. Und wir können Ihnen garantieren, dass Sie ohne Einschränkungen über Ihre gebuchte Leistung verfügen können.

Wir bemessen die maximal von uns vermietete Leistung so, dass wir Server zu Wartungszwecken kurzfristig aus dem Cluster nehmen können, ohne die versprochenen Leistungen einzuschränken.

Einen Server entfernen wir beispielsweise zu Servicezwecken, etwa für ein Update der VMware vSphere Software. Dazu verlagern wir alle virtuellen Maschinen (VM) mittels VMotion von einem physikalischen Server auf einen anderen. Dies erfolgt im laufenden Betrieb, ohne dass die Anwender davon etwas bemerken. Steht der Server wieder zur Verfügung, werden die VM wieder ideal auf die physikalische Hardware verteilt. Auf diese Weise können wir Ihnen eine extrem hohe Verfügbarkeit und herausragende Leistungswerte für Ihre virtuellen Server zusagen.

Betriebssystem Windows oder Linux vorinstalliert

Uptime IT setzt auf seinem Servercluster als Virtualisierungssoftware VMware vSphere Enterprise Plus ein. Diese Software unterstützt offiziell nahezu alle gängigen Gastbetriebssysteme:          

  • Windows Server 2003, 2008, 2008R2
  • Windows NT4.0, 2000
  • RedHat Linux, diverse Versionen
  • CentOS Linux, diverse Versionen
  • SUSE Linux, diverse Versionen
  • Ubuntu Linux, diverse Versionen
  • Debian Linux, diverse Versionen
  • FreeBSD
  • Etc.

In der Uptime Cloud können Sie die Installation selbst vornehmen – Uptime IT stellt dort die Images der gängigen Versionen für Sie bereit. Benötigen Sie das Image einer anderen Version, stellen wir Ihnen auch dieses bereit. Sie können eigene Versionen über den vCloud Director selbst hochladen.

In der Private Cloud oder beim Managed Hosting liefern wir Ihnen Windows und CentOS-Systeme vorkonfiguriert an – beispielsweise indem wir Ihnen einen Remote-Desktop-Protocol-Zugang (RDP) oder bei Linux-Systemen eine Secure-Shell-Verbindung (SSH) einrichten.

Alternativ können Sie auch fertige VM auf Datenträger anliefern, die wir Ihnen dann auf unserem System bereitstellen. In der Uptime Cloud können Sie vApps auch direkt über den vCloud Director importieren. Genaue Details legen wir gern im Gespräch mit Ihnen fest.

SAN-Storage

Die von Uptime IT betriebene Server-Umgebung mit SAN-Storages und Virtualisierungssoftware besteht in diesem Bereich überwiegend aus IBM/Lenovo-Komponenten mit entsprechenden Serviceverträgen. Dazu gehören auch Fibre-Channel-Switches (FC) von Brocade, über die die Anbindung der Server an das SAN konsequent redundant aufgebaut ist und per Monitoring überwacht wird. Die Anbindung erfolgt dabei mit 8 Gbit/s vom HBA des Servers bis zu den SAN-Storages.

Uptime IT setzt für die Ablage Ihrer Daten IBM/Lenovo SAN-Storages ein. Die IBM/Lenovo Systeme gelten als ausgesprochen sicher, performant und zuverlässig und lassen sich sehr gut skalieren. Der Kundenserver bekommt einen Teil des SAN-Speichers als Volume zugewiesen. Der zugewiesene Speicher lässt sich bei Bedarf erweitern oder durch zusätzliche Volumes ergänzen.

Für große Datenmengen, für eine Archivierung, für Backupspeicher oder für ähnliche Zwecke bieten wir individuelle Alternativen.

IBM-zertifizierte SAN-Switches

Die von Uptime IT betriebene Server-Umgebung mit SAN Storages und Virtualisierungssoftware besteht in diesem Bereich ausschließlich aus IBM/Lenovo-Komponenten mit entsprechenden Serviceverträgen.

Für die SAN-Switches verwenden wir Fibre-Channel-Switches (FC) von Brocade. Brocade ist einer der führenden Hersteller in diesem Bereich, auf den auch IBM und EMC² als Lieferant für Hard- und Software zurückgreifen. Die Switches fügen sich daher perfekt in die Hardwarelandschaft ein.

Bei der Installation und dem Betrieb setzen wir alle von IBM zertifizierten, geprüften und empfohlenen Konfigurationen um – auch bei der Zugriffssteuerung auf die einzelnen Speichersysteme über Zoning, mit dem wir die Sicherheit und Verfügbarkeit der Leistungen für jeden einzelnen Kunden optimieren.

Uptime IT garantiert Ihnen durch die hohe Qualität der Switches einen sicheren Zugang zu Ihren Daten auf dem Speichernetzwerk (SAN).

Schnelle Anbindung an das SAN

Die Anbindung des Storage Area Networks (SAN) an den Servercluster erfolgt bei Uptime IT über die redundanten Fibre-Channel-Switches mit 4 bzw. 8 Gbit/s. Fibre Channel (FC) ist für serielle, kontinuierliche Hochgeschwindigkeitsübertragung großer Datenmengen konzipiert worden. Eine Datenübertragungsrate von 8 Gbit/s, bedeutet im Vollduplex-Betrieb Datentransferraten von 800 MB/s.

Alle Verbindungen sind bei Uptime IT als Glasfaserverbindungen aufgebaut. Der Zugriff auf die Festplatten erfolgt blockbasiert. Die Anbindung erfolgt redundant über Kreuz über zwei SAN-Controller auf zwei SAN-Switches.

Die von Uptime IT für die Virtualisierung eingesetzte VMware vSphere Enterprise Plus Software unterstützt das Verschieben von Speicherbereichen zwischen zwei SAN-Storages (Storage VMotion). Diese Technik benötigt 4 Gbit/s FC und kann somit von Uptime IT eingesetzt werden.

Über Uptime IT können auch kleine und mittelständische Unternehmen die Vorteile der FC-Technologie nutzen und damit die Leistung ihrer Rechner optimieren.

Dateisystem auf IBM SAN-Storage

Uptime IT setzt für die Speicherung Ihrer Daten IBM SAN-Storages aus der IBM Storwize Linie als Teil der IBM-Komplettlösung ein. Diese Systeme gelten als ausgesprochen sicher, performant und zuverlässig. Sie lassen sich sehr gut skalieren und bieten eine erstklassige Unterstützung für Managementfunktionalitäten.
Die Storewize-Systeme werden auch im Tiering-Modus verwendet. Alle SAN-Storages sind mit zwei FC-Controllern ausgestattet.

Jeder Ihrer Server bekommt einen Teil des SAN-Speichers als Volume zugewiesen. Der zugewiesene Speicher lässt sich bei Bedarf erweitern oder durch zusätzliche Volumes ergänzen.

In der Uptime Cloud nehmen Sie die Verteilung der Ressourcen auf Ihre Server über den vCloud Director selbst vor.